Fakten über Zahnimplantate, die Sie vielleicht noch nicht wussten

Über Zahnimplantate (Link: Was sind Zahnimplantate?) gibt es viele Fragen und auch einige hartnäckige Vorstellungen: Dauert eine Implantatbehandlung immer mehrere Monate? Ist der Eingriff schmerzhaft? Und spielt das Alter eine Rolle?

Wir haben sieben Fakten rund um Zahnimplantate zusammengestellt und erklären, was heute möglich ist – und wovon die individuelle Behandlung tatsächlich abhängt.

 

7 Fakten zu Zahnimplantaten.

#1 Lange Behandlungsdauer? Nicht immer!

Wie lange eine Implantatbehandlung dauert, hängt von der individuellen Ausgangssituation und der geplanten Versorgung ab. Entscheidend sind unter anderem die Anzahl und Position der Implantate, das vorhandene Knochenangebot und die Art des späteren Zahnersatzes.

Ist ein Knochenaufbau erforderlich, kann sich die Behandlungsdauer verlängern. Unter geeigneten Voraussetzungen sind dagegen auch Behandlungskonzepte möglich, bei denen ein Implantat unmittelbar oder kurze Zeit nach dem Einsetzen provisorisch versorgt wird.

Welcher Ablauf möglich und sinnvoll ist, lässt sich deshalb erst nach einer sorgfältigen Untersuchung und Planung beurteilen.

 

#2 Können Implantate lange halten? Ja, bei guten Voraussetzungen.

Zahnimplantate sind für eine langfristige Versorgung konzipiert und können bei geeigneten Voraussetzungen viele Jahre erfolgreich funktionieren.

Wie lange ein Implantat erhalten bleibt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Mundgesundheit, Knochen- und Zahnfleischverhältnisse, die Belastung des Implantats, mögliche Vorerkrankungen, das Rauchverhalten sowie eine sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge (Link: Regelmäßige Mundpflege-Tipps).

 

#3 Ist das Einsetzen eines Implantats schmerzhaft?

Eine Implantation wird in vielen Fällen unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Dadurch wird der Behandlungsbereich während des Eingriffs schmerzunempfindlich. Druck oder Vibrationen können dennoch wahrgenommen werden.

Nach der Operation können vorübergehend Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellungen auftreten. Wie stark diese ausfallen, ist individuell unterschiedlich.

Für Patientinnen und Patienten, die vor dem Eingriff sehr angespannt sind, kann je nach persönlicher Situation zusätzlich eine Behandlung mit Lachgas infrage kommen (Link: Behandlung mit Lachgas).

 

#4 Können Implantate überall im Kiefer eingesetzt werden? Nicht automatisch.

Wo ein Implantat eingesetzt werden kann, hängt von den anatomischen Voraussetzungen ab. Entscheidend sind unter anderem das vorhandene Knochenangebot sowie die Lage benachbarter Zähne, Nerven und weiterer anatomischer Strukturen.

 

#5 Bei der Herstellung kommen modernste Technologien zum Einsatz.

Moderne digitale Verfahren können heute verschiedene Schritte einer Implantatbehandlung unterstützen. Dazu gehören beispielsweise die dreidimensionale Diagnostik, digitale Abformungen und die computergestützte Planung des Zahnersatzes.

Auch bei der Herstellung von Kronen und Brücken kommen digitale CAD/CAM-Verfahren zum Einsatz. Gleichzeitig bleibt die zahntechnische Arbeit ein wichtiger Bestandteil, um den Zahnersatz individuell hinsichtlich Form, Funktion und Ästhetik anzupassen.

 

#6 Rauchen kann den Implantaterfolg beeinflussen.

Rauchen gehört zu den Faktoren, die den Erfolg einer Implantatbehandlung negativ beeinflussen können. Es kann die Wundheilung beeinträchtigen und das Risiko für Entzündungen des Gewebes rund um das Implantat erhöhen. Das bedeutet nicht automatisch, dass bei Raucherinnen und Rauchern keine Implantation möglich ist. Das individuelle Risiko sollte jedoch bereits bei der Behandlungsplanung berücksichtigt und offen besprochen werden. Ein Rauchstopp beziehungsweise eine deutliche Reduktion kann sich positiv auf die Mundgesundheit und die Heilungsbedingungen auswirken.

 

#7 Sind Implantate auch im höheren Alter möglich? Na klar!

Ein höheres Lebensalter allein schließt eine Implantatversorgung nicht aus. Entscheidend sind vielmehr der allgemeine Gesundheitszustand, die Mundgesundheit, das vorhandene Knochenangebot und mögliche individuelle Risikofaktoren.

Gerade bei herausnehmbarem Zahnersatz können Implantate beispielsweise dazu eingesetzt werden, einer Prothese zusätzlichen Halt zu geben.

Ob eine Implantation sinnvoll und medizinisch möglich ist, wird deshalb unabhängig vom Lebensalter individuell geprüft.

 

Ist ein Zahnimplantat die richtige Lösung für mich?

Zahnimplantate bieten heute vielfältige Möglichkeiten, einzelne oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen oder herausnehmbaren Zahnersatz stabiler zu verankern. Ob ein Implantat die passende Versorgung ist, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangssituation ab.

In einem persönlichen Beratungsgespräch prüfen wir Ihre Mund- und Knochensituation, berücksichtigen gesundheitliche Faktoren und besprechen mit Ihnen die möglichen Behandlungsalternativen.

So lässt sich gemeinsam entscheiden, welche Versorgung medizinisch und persönlich am besten zu Ihnen passt.

 

Mehr Wissen finden Sie in "Helbig informiert" Link: Das komplette Wissen über Zahnimplantate 

Damit ihre Implantate in Zukunft strahlen und ihnen Freude beim lachen, essen oder küssen machen, haben wir hier für Sie die besten Mundpflege Tipps. Auch für Implantate!

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